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Jeder, der schon einmal eine Haussanierung durchgeführt hat, weiß: Damit zu beginnen, ist eine große Entscheidung, geprägt durch viele persönliche und ökonomische Faktoren. Ist meine Immobilie sanierbar oder muss abgerissen und komplett neu gebaut werden? Folgend finden sie Denkanstöße und eine kurze Orientierungshilfe.

Die Grundüberlegungen

Zunächst gilt es, zwei wichtige Dinge zu bedenken: den Kostenfaktor sowie den Gesundheitsfaktor. Lohnt es sich, die alte Bausubstanz zu erhalten oder ist es günstiger, diese abzureißen und etwas komplett Neues aufzubauen? Grundsätzlich zeigt die Erfahrung, dass es günstiger ist, zu sanieren und so viel alte Bausubstanz wie möglich zu erhalten. Die Bauschutt- und Problemstoffentsorgung ist teuer, die damit einhergehenden Nebenkosten sind hoch. Wünscht man sich allerdings beispielsweise eine Unterkellerung, wo vorher keine war, muss man zwangsweise abreißen und neu bauen. Andere Richtfragen können sein:

  • Sind in meinem Altbau, womöglich aus der Nachkriegszeit, Schadstoffe wie Asbest verbaut?
  • Habe ich alte, schlimmstenfalls bleibelastete Wasserrohre?
  • Ist mein Haus wärmegedämmt und gut verglast  oder ein Fass ohne Boden, was die jährlichen Heizkosten betrifft?

Fragen über Fragen. Der Experte hilft.

Guter Rat ist (nicht sehr) teuer

Der erste Schritt also sollte sein: Kontakt zu einem Gutachter, Bausachverständigen, Baumeister oder Architekten herstellen, der die Gesamtlage erhebt. So ein Gebäudescreening kostet zwar, es bietet aber die ausschlaggebende Basis zum zielgerichteten Handeln. Dadurch spart man sich später eine Menge Ärger und Folgekosten. Nach Erhalt des Gutachtens ist geklärt, ob sich ein Neubau oder eine Sanierung eher lohnt oder ob man – wenn kein Eigenwohnbedarf besteht – den leerstehenden Baugrund zum Verkauf anbieten möchte. In Lagen, in denen Baugrund begehrt ist, lohnt sich diese Überlegung durchaus.

Sanieren in Eigenregie?

Weiters sei vor einem „Totsanieren“ des Hauses in Eigenregie gewarnt. Es ist reizvoll, der Do-It-Yourself-Mentalität und dem eigenen Schaffenstrieb zu folgen – und für kleinere Vorhaben auch sehr viel günstiger, selbst am eigenen Haus zu arbeiten. Aber Achtung: Das gesamte Sanierungsvorhaben kann zur sprichwörtlichen Baustelle werden, wenn man ohne fachliches Know-How große bauliche Arbeiten selbst durchführt und möglicherweise damit mehr Schaden als Nutzen schafft. Auch hier ist man gut beraten, sich vom Fachmann helfen zu lassen, damit man das Haus nicht irgendwann als „Bastlerhit“ auf den Immobilienmarkt werfen muss.

„Bausünden“ vermeiden

Ein weiterer wesentlicher Faktor bei Sanierungen ist die Abklärung der Baumaßnahmen mit der Gemeinde. Möchte man in einer denkmalgeschützten Altstadtlage eine neonpinke Wandfarbe anbringen, werden einem hier schnell Grenzen aufgezeigt. Nicht jeder Baustil ist für jede Lage möglich. Daher gilt auch hier: Vorher die wichtigen Infos einholen.

 

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