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Es grünt so grün…

Es ist ein Teil der natürlichen Routine aber trotzdem jedes Jahr auf’s Neue wieder spektakulär: Der Anblick von frischem, üppigem Grün im Frühling als kräftiges Lebenszeichen der Natur. Auch menschliche Lebensgeister werden dadurch wieder geweckt, neue Kraft und neues Wohlgefühl entstehen beim Blick auf die frisch ergrünte Umgebung. Grün als Farbeindruck hat dabei nachweislich eine beruhigende Wirkung, die man sich auch farbpsychologisch zu Nutze machen kann. Wer dabei nicht über das Glück eines eigenen Gartens verfügt, kann sich die üppige Flora auch direkt ans Fensterbrett ins Rauminnere holen, um eine angenehme Atmosphäre zu erzeugen.

 Pflanzen als stille Helferlein im Raum

Auch für sich stehend haben Pflanzen im Raum abseits der Optik funktionale Vorteile: Pflanzliche Mitbewohner beugen einer zu trockenen Raumluft vor und filtern gleichzeitig CO2 – so entsteht ein angenehmes Klima in Innenräumen. Um diesen Effekt von Luftfilterung zu erzielen, eignen sich beispielsweise die Geigenfeige (Ficus lyrata) oder der Gummibaum (Ficus elastica). Man kennt diese grünen Helferlein vielleicht als die typischen „Büropflanzen“. Ihr Habitat haben sie in Büroräumen nicht aus Zufall: Da sie äußerst pflegeleicht sind und sich in CO2-reichen, vielfrequentierten Zimmern wohl fühlen, sind sie gerngesehene Gäste am Arbeitsplatz.

Stichwort „pflegeleicht“:

Personen mit dem sogenannten „braunen Daumen“ sind Sukkulenten – quasi die Schwämme unter den Grünpflanzen – zu empfehlen. Brutblatt, Geldbaum und Co. lagern enorme Mengen an Wasser ein und sind daher nicht nachtragend, wenn sie mal ein paar Wochen keine Gießkanne zu Gesicht bekommen. Zudem sind Sukkulenten sehr lange haltbar, da sie kleine Ableger bilden, die dann wiederum in eigene Töpfe gepflanzt und zu größeren Pflanzen heranwachsen können. Der Variantenreichtum bei Sukkulenten sorgt zudem für Abwechslung und Akzente im Wohn- oder Arbeitszimmer. Dekorativ angeordnet in kleinen Florarien hat auch das Auge etwas davon: Der Eindruck einer kleinen Biosphäre am Fenster entsteht.

Sonnige Gemüter und Schattenliebhaber

Die Bandbreite an Pflanzen, die sich für Innenräume eignen, ist – ganz der Fülle der Natur entsprechend – schier unbegrenzt. Ob Kakteen, Efeu in Hängetöpfen, klassische Küchenkräuter, die sommerliche Speisen verfeinern, oder anspruchsvollere Blühpflanzen wie Orchideen: Es sei einem angeraten, auszuprobieren, welcher Chlorophyll-Freund sich am ehesten mit den eigenen Gärtnerkünsten vereinen lässt.

Welche Pflanzen eignen sich nun für welche Lichtverhältnisse? Die bereits erwähnten pflegeleichteren Pflanzen wie Sukkulenten und Kakteen gedeihen sowohl an süd – oder südwestseitig ausgerichteten sonnenreichen Fenstern mit viel direkter Lichteinstrahlung, als auch an den schattigeren Fenstern, die nach Norden zeigen. Wem reines Grün zu wenig ist, dem seien Fuchsien ans Herz gelegt: Sie fühlen sich im Schatten sehr wohl und beginnen dort ihren bunten Blütenreichtum zu tragen. Über das gegenteilige Temperament verfügt der Hibiskus der ein ausgewiesener Sonnenanbeter ist und seine prächtigen Blüten nur bei viel Helligkeit entfalten kann.

Homegrown – Obst, Gemüse und Kräuter aus eigenem Anbau

Den empfohlenen Tagesbedarf an Obst und Gemüse ausreichend zu decken, wird durch den eigenen Anbau vermutlich nicht möglich, aber ein nettes Projekt für besonders findige Hobbygärtner ist die Aufzucht von Gemüse und Obst am Fensterbrett allemal. Kinder finden viel Freude daran, dem Gras buchstäblich beim Wachsen zuzusehen und bewusst zu erleben, wie es vom Keim zur ausgewachsenen Pflanze – am besten mit Fruchtständen – kommt. Für besonders helle Bereiche eignen sich Tomaten (es gibt eigens dafür Indoor-Züchtungen) oder auch Erdbeeren. Paprika oder sogar Mangold können ebenso in der Wohnung gezogen werden. Natürlich eignen sich auch die klassischen Kräuter, wie zum Beispiel Petersilie, Oregano, Melisse, Basilikum, Schnittlauch oder Kresse zur Fensterbrett-Züchtung.

Falls erste Versuche scheitern: Nicht verzweifeln und dranbleiben. Es ist noch kein Held vom Erdbeerfeld vom Himmel gefallen. Neue Pflege-, Pflanzen- und Standortkombinationen zu probieren lohnt sich. Spätestens wenn man seine erste Tomate aus eigenem Anbau verspeisen kann.

Bei der Gestaltung kommt man als Hobbybastler und -gärtner ebenfalls schnell auf seine Kosten, vom schwebenden Fensterbrett, über eine Pflanzenleiter bis hin zu Pflanzen in dekorativen Einmachgläsern – hier sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt.

 

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