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Fünf Tipps für das perfekte Lichtkonzept

Für jeden Raum das richtige Licht

Licht bringt uns mehr als reinen Nutzen. Als Grundlage des menschlichen Hauptsinnes prägt es unseren Biorhythmus und unsere Hormonfunktionen maßgeblich. Was so nüchtern und faktisch klingt, ist die Grundlage von Raumgestaltung, die wirkt.

Licht ist ein wichtiges – oft aber unterschätztes – Stilmittel, mit dem man subtil Stimmungen beeinflussen oder auffällig Akzente setzen kann. Mit unseren Tipps für ein gelungenes Lichtkonzept zeigen wir dir, wie du zum Meister über Licht und Schatten wirst und das Spiel aus hell und dunkel zum effektiven Gestaltungselement für dein Zuhause werden lässt.

Dein individuelles Zuhause – dein individuelles Lichtkonzept

Kein Zuhause ist wie das andere. Nicht nur die baulichen Komponenten wie Größe, Raumaufteilung oder Alter einer Bausubstanz, auch die persönliche Belebung durch Platzierung von Möbeln oder persönlichen Gegenständen, sind in Summe, was ein Haus zum Zuhause werden lässt. Ein wichtiger Teil davon ist auch die richtige, dem Raum angepasste Lichtgestaltung.

Wichtig ist es dabei, immer im Hinterkopf zu behalten, dass Licht Aufmerksamkeit und Augenmerk lenkt. Man kann sich dem Reiz einer angenehmen Lichtquelle aktiv kaum entziehen: Instinktiv werden unsere Augen von allen Formen der Helligkeit angezogen. Dadurch wird es möglich, das Auge gezielt in die besonders schönen Ecken eines Raumes zu steuern. Derselbe Effekt ist uns von gut gewählter Kleidung und dem Spiel mit hellen und dunklen Farben bekannt. In der Malerei bedient sich Caravaggio dem Chiaroscuro, dem „Hell-Dunkel“ in hoher Sättigung, und erzielt dabei besonders dramatische Kontraste in seinen Motiven.

Das Einmaleins gelungener Raumbeleuchtung:

Die gute Nachricht: Du musst kein alter Meister wie Caravaggio sein, um dir ähnlich belebende und zeitlose Licht-Schatten-Effekte ins Haus zu holen.

1.Klein aber oho:

Mit kleinen, gut platzierten Lichtquellen schaffst du angenehme und subtile Hintergrundbeleuchtung und sorgst für einen wohnlichen und zeitgemäßen Boho-Stil zuhause. Ein gutes Beispiel dafür sind Lichterketten: Locker auf Raumteilern oder um Fensterrahmen drapiert erzeugen sie entspannte und trendig-subtile Hintergrundbeleuchtung im minimalistischen Stil.

2. Das Potenzial heller Wände nutzen:

Stehlampen in Raumecken haben den Effekt eines Deckenfluters und werden durch die Reflexion von hellen Wänden zu besonders weichen Lichtquellen. Die soften Übergangsschatten des dadurch entstandenen Lichtes machen etwa Wohnzimmer oder Ess-Bereiche zu gemütlichen Orten des Zusammenseins.

3. Besonders schöne Gegenstände showcasen:

Du hast von deinen Kindern ein selbstgemaltes Bild bekommen, es eingerahmt und aufgehängt, aber es kommt nicht so richtig zur Geltung? Mit einem Spot, direkt über dem Bild platziert, wird deine Wand zur kleinen Galerie.

4. Licht an ungewohnte Orte bringen:

Treppenlampen, direkt auf den Stufen verteilt, oder versteckte Lichtquellen wie zum Beispiel hinter Pflanzen oder Dekogegenständen? Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Ausprobieren und außerhalb der gewohnten Pfade zu denken, lohnt sich bei der Erarbeitung eines Lichtkonzeptes. Zusätzlich ist es sinnvoll, sich rechtzeitig Gedanken über den Einsatz von Licht-Dimmern zum machen, mit denen du die Lichttemperatur steuern kannst. Tipp: Als besonders angenehm wird in Innenräumen Licht in einem Spektrum von 3300 Kelvin empfunden. Lichtquellen von 3300 Kelvin oder darunter erzeugen das typische „warme“ gelbweiße Licht.

Aufpassen bei kühlem Licht (im Bereich ab ca. 5500 Kelvin): Durch dessen gefühlte Sterilität könnten dabei Erinnerungen an den letzten Zahnarztbesuch wach werden. Allerdings gilt auch hier: Erlaubt ist, was gefällt und ausprobieren lohnt sich.

Tageslichtlampen, die besonders in den dünkleren Jahreszeiten als anregend empfunden werden, liegen im Spektrum bei ca. 5300 Kelvin.

Apropos Tageslicht:

5. Die Technik macht’s:

Stellen wir uns abschließend das folgende Szenario vor: Es ist Sonntag, du kannst ausschlafen, genießt die Ruhe und Zeit für dich. Du liegst im Bett und wirst sanft von den Sonnenstrahlen geweckt, die langsam den Raum erhellen…
Ein kleiner Luxusmoment im Alltag. Ganz einfach erreichen kann man diesen kleinen Luxus mit tageslichtgesteuerten Jalousien oder Smarthome-Systemen, die mit den Beschattungsanlagen von Fenstern verbunden sind.

Für alle, die keinen Butler haben – sich aber einen wünschen – wird so auf kostengünstige Weise der Traum vom sanften Gewecktwerden wahr.

 

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