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Lebenstraum eigenes Haus

Die Sicherheit und Unabhängigkeit, die durch den Besitz eines Eigenheims entsteht, ist bei vielen ÖsterreicherInnen ganz oben auf der Bucket-List für das eigene Leben. Der entscheidende Faktor, ob dieses Vorhaben Realität werden kann, sind in erster Linie die Finanzen. Viele, die bereits den Schritt zur Sanierung oder zum Neubau einer Immobilie gewagt haben, sagen in Retrospektive, dass das Budget zu halten, eine der größten Herausforderungen war. Hier ein kurzer Leitfaden, wie man es schaffen kann, sein Budget einzuhalten.

Die Schritte im Überblick

Lohnt sich ein Abriss oder eine Sanierung?

Diese grundsätzliche Frage steht am Anfang eines jeden großen Bauvorhabens. Hierzu holt man sich am besten einen Architekten oder Gutachter ins Boot, der das eigene Projekt auf Herz und Nieren prüft und auflistet, welche Baumaßnahmen im Einzelnen anstehen und daraus eine detaillierte Plan- und Baubeschreibung verfasst. Eine professionelle Beratung ist zwar nicht gratis, aber auch nicht umsonst: Im Nachhinein kann man sich durch die dadurch gewonnenen Informationen viel Geld bei der Planung sparen.

Gibt es Beihilfen für mein Projekt?

Staatliche Förderungen für Baumaßnahmen, die im Sinne der Umwelt passieren, werden oft gefördert. Beispielsweise gibt es Zuschüsse bei Heizungssanierungen oder Fenstererneuerungen. Hier der Link zu den Sanierungsförderungen: www.umweltfoerderung.at

Die Dienstleistersuche

Wenn abgeklärt ist, ob ein Teil der Ausgaben durch Förderungen vergütbar ist und ob sich ein Abriss oder eine Sanierung lohnt, sollte geklärt werden, welche Dienstleister für dich in Frage kommen. Vergleichen ist hierbei das allererste Gebot. Online-Bewertungstools sind eine gute Ergänzung zur klassischen Mundpropaganda, über die sich gute Handwerker oft einen Namen machen konnten. Das Online-Portal Bauherrenhilfe.org bietet beispielsweise eine einfache Firmensuche sowie ein kompaktes Wissen rund ums Thema Bauen und Sanieren. Bewertungen zu vielen Dienstleistern findest du auf: www.gutgemacht.

Netzwerken

Kommunikation der Marke: „Man kennt jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt…“ Besonders in Handwerkerkreisen ist diese Art von Netzwerk an der Tagesordnung. Das kann man sich auch selbst zunutze machen. In Gesprächen mit den Handwerkern fällt oft der ein oder andere Insidertipp, den es zu berücksichtigen gilt.

Offensichtliche Lockangebote meiden

Vorsicht ist geboten, wenn Handwerker oder Firmen mit Angeboten locken, die zu gut, um wahr zu sein, klingen. Oft werden bei solchen Angeboten minderwertige Komponenten verbaut, die die Garantiezeit nur knapp überleben. Um sicher zu sein, lieber gleich ab Baubeginn auf hochwertige Produkte und sorgfältigen Einbau achten.

Nicht am falschen Eck sparen

Besonders gerne wird von den ÖsterreicherInnen bei den Fenstern gespart, denn sie stellen einen großen Kostenfaktor dar. Hier ist jedoch Vorsicht geboten! Denn oftmals weisen preisgünstige Fenster auch eine geringe Isolierung und Dämmung auf, verringern somit die Energieeffizienz des Hauses und verursachen dabei erhebliche Folgekosten. Zudem haben qualitativ hochwertige Fenster eine Lebensdauer von bis zu 50 Jahren, daher lohnt es sich bei der Anschaffung etwas tiefer in die Tasche zu greifen und dadurch auf lange Sicht zu sparen.

Auf Rechnungen und Belege der Dienstleister bestehen.

Eigentlich selbstredend, aber da Kleinvieh bekanntlich auch Mist macht: Genau Buch führen über sämtliche Zwischenausgaben, vom täglichen Jausenbier für die Bauarbeiter bis zur Schadstoffentsorgung.

Nebenkosten nicht vergessen

Damit aus dem Traum des Eigenheims nicht ein finanzieller Albtraum wird, müssen von jedem Bauherrn neben den reinen Bau- und Sanierungskosten die anfallenden Nebenkosten einkalkuliert werden. In der Regel können diese bis zu zwanzig Prozent der Gesamtsumme ausmachen. Um im Kostendschungel nichts zu übersehen, sollte vor Baubeginn genügend Zeit eingeplant werden, um sich bestens zu informieren. Eine praktische Übersicht zu den wichtigsten Nebenkostenposten findet ihr hier: www.oesterreich.gv.at


Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Geht der Hausbau dem Ende zu, lassen die Handwerksrechnungen nicht lange auf sich warten. Wenn die Rechnung dann aufgrund diverser Zusatzleistungen höher ist als vereinbart, ist der Ärger vorprogrammiert. Um sich diese – für beide Seiten unangenehme – Situation zu ersparen, sollte man den Handwerkern nicht blind vertrauen, sondern die Arbeiten regelmäßig überwachen und etwaige mündliche Absprachen dokumentieren. Ein wertvoller Tipp: Das Führen eines Bautagebuchs. Dabei werden die jeweiligen Baufortschritte sowie eventuelle Besonderheiten festgehalten und die Dokumentation stellt im Streitfall eine wichtige Absicherung dar.  Zudem sollten die Rechnungen erst dann bezahlt werden, wenn die Leistung tatsächlich erbracht und auf ihre Richtigkeit überprüft wurde.

Finanzielle Rücklagen einplanen

Auch wenn jedes Detail des neuen Eigenheims durchgeplant ist, kann es widererwarten während der Bauphase aufgrund von neuen Wünschen oder unerwarteten Ereignissen zu zusätzlichen Aufwendungen kommen. Deshalb lautet die Expertenempfehlung: In etwa 10 Prozent als Puffer einplanen, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein und nicht in finanzielle Schieflagen zu kommen. Denn die Freude über das neue Eigenheim soll in vollen Zügen genossen werden!

 

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